Geistesblitze…

… ereignen sich immer dann, wenn man sie gar nicht erwartet oder man sehr entspannt ist und dadurch zu faul, sie in irgendeiner Weise festzuhalten.

Beispiel? Unter der Dusche. Bis ich fertig entschäumt und abgetrocknet bin, hat sich der Gedanke oft wieder verflüchtigt.

Abends kurz vor dem Einschlafen: Jetzt wieder aufstehen, Stift und Blatt zücken? Och nö! Und am nächsten Morgen hat sich die Wahnsinnsidee, die alle Zeit für Frieden auf Erden sorgen würde oder den CO2-Ausstoß eines Kohlekraftwerks auf null reduziert, leider in Luft aufgelöst.

Nicht so letzten Samstag beim Abschmücken der Weihnachtsdeko. Da ereilte mich die äußerst praktische Idee, die ich der Welt keinesfalls vorenthalten will.

Seit einiger Zeit  gibt es ja diesen Draht mit kleinen LED-Lichtern, der sich so wunderbar um alles mögliche drumherum winden lässt.  Die Frage ist nur, wie man ihn nach Weihnachten wieder in die winzige Packung kriegt. Normalerweise nämlich gar nicht oder nur wenn man vorher dafür einen VHS-Kurs belegt.

Und wenn man ihn zusammen gefriemelt hat, irgendwie, mit Ach und Krach, dann ist der Draht so verheddert, dass man ihn nie, nie, nie mehr auseinander kriegt. Und deshalb hier DIE Lösung, die zum kommenden Advent nicht mehr für Wutausbrüche sondern für Entzückungsschreie sorgt.

Man nehme die Papprolle einer ausgedienten Küchenrolle (für kleine Ketten geht sicherlich auch die Rolle vom Toilettenpapier), klebe das Ende des Drahts mit Tesafilm fest, umwickle dann die Rolle mit dem Draht bis zum Ende und befestige das Batteriefach mit einem Gummiband.

Fertig!

So, ihr dürft jetzt vor Entzücken ruhig schreien!

 

2 Antworten auf „Geistesblitze…“

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