Abenteuer Airbnb – Licht bitte!

Quelle: Alexas_Fotos/Pixabay

Wenn man ein dringendes Bedürfnis hat, sehr dringend und das auch schon sehr lange, dann ist einem ja fast alles egal.

Mir war es ehrlich gesagt in dem Moment sowas von scnnurz,  dass ich schon wieder im Dunkeln stand, Hauptsache dieses kleine Appartement enthielt jetzt ein stilles, wenn auch dunkles Örtchen.

Und ich hatte Glück. So ein dunkles Örtchen kann man auch mit der Taschenlampe des Handys finden. Und anschließend kann man mit der Taschenlampe das Appartement erkunden. Wo mag denn nur der Sicherungskasten sein? Keine Ahnung. Gefunden habe ich ihn nicht, hatte aber die glorreiche Idee, einfach mal einen anderen Lichtschalter als den im Flur zu betätigen. “Abenteuer Airbnb – Licht bitte!” weiterlesen

Abenteuer Airbnb

Das Bett war klasse, keine Frage

Reisen ist Abenteuer. Nicht immer. Aber immer wieder.

Über Airbnb hatte ich bereits einmal im letzten Jahr eine Bleibe im geliebten Domburg gebucht.

Was war das für ein wunderbare kleines Knusperhäuschen mit allem, was das Leben und einen Urlaub insbesondere schön macht: ein gemütliches Sofa, keine kleine aber voll ausgestattete Küche mit Geschirrspüler, einen ausreichend großen Essplatz, ein bequemes, große Bett, Wandschränke zum Unterbringen von Kleidung und Zeugs und Dings und Bums und ein kleines Bad mit Dusche. Außerdem eine Terrasse mit Möbeln, von der immer ein Teil in der Sonne und einer im Schatten lang. Ein kleines Raumwunder, was auch noch äußerst stilsicher und mit hochwertigen Möbeln eingerichtet war. Und zu allem Überfluss waren Domburg und Strand in wenigen Minuten zu erreichen.

Mit anderen Worten: Besser geht’s nicht! Fazit: direkt wieder gebucht für dieses Jahr.

Mit dieser positiven Erfahrung sicherte mir ein kleines Appartement im Kölner Süden für eine Fortbildung, weil ich einfach keinen Bock auf den täglichen Stau rein und raus hatte. Und auf die Hetze und den Stress schon gar nicht. “Abenteuer Airbnb” weiterlesen

Flashbacks

Vielleicht liegt es an der Weite des neuen Jahres, die sich im Januar noch so uneinsehbar vor mir dehnte und immer noch dehnt, obwohl wir schon März haben. Oder am vergangenen Jahr mit all den Erlebnissen, die wie ein Baldachin über mir schweben. Anfang eines neuen Jahres jedenfalls packt mich immer das Bedürfnis klar Schiff zu machen, auszumisten, das alte Jahr zu entrümpeln, um Platz zu schaffen für das neue. Eine Schneise fräsen für das, was da kommen mag, vielleicht als Plätschern, vielleicht als heftige Bugwelle.

Dieses Mal nehme mich mir einen Schrank im Arbeitszimmer vor. Es ist “mein” Schrank. Ich stoße auf allerhand Technikkram, hauptsächlich Fotoausrüstung, teilweise noch analog, jedenfalls schon uralt.

Es gibt auf Facebook eine Gruppe, die nennt sich Willich verschenkt. Ein idealer Ort, um so einiges loszuwerden. Ich will den Inhalt des Schranks auf mindestens die Hälfte reduzieren. Mindestens!

Die wirklichen Schätze aber befinden sich in Schuhkartons: Fotos, Briefe, Postkarten, Glückwunschkarten, kleine Notizzettel, Konzertkarten. Wegschmeißen? No way! Einen Großteil der Fotos kann ich digitalisieren, da sie auf CDs gebrannt sind. Das wird dauern; eine Aufgabe, die mich übers Jahr immer mal wieder beschäftigen wird. “Flashbacks” weiterlesen

Mein Herz schlägt für …

Und hoch das Bein!

… das Sauerland,
begrabt mich mal am Lennestrand.
Wo die Misthaufen qualmen, da gibt’s keine Palmen…

Ich hasse Ohrwürmer! Letztes Jahr um die Zeit waren es Karnevalsschlager und jetzt das!

Aber was will ich machen? Ich bin nun mal Sauerländerin. Und da muss man zu solchem Liedgut stehen. Genauso wie zu der Tatsache, dass ich bei der ersten sichtbaren Schneeflocke jedes Jahr ein wenig ausraste. Oder zur Sprache. Die kriech ich ja auch nicht aussem Kopp.

Schuld sind natürlich meine Eltern, in diesem Falle meine Mutter. Mütter sind ja viel in Schuld. Schickt die mir jetzt ne Karte. Und zwar diese: “Mein Herz schlägt für …” weiterlesen

Aus der Zeit gefallen

Es gibt Tage, da wünsche ich mir ‘ne Pumpgun. Eine Pumpgun für meinen Wecker. Unter der Bettdecke vorgezerrt, mit einem lauten und gefährlichen Ratsch-Ratsch entsichert und dann mit einem einzigen wunderbar satten Sound einfach den Wecker in Stücke gefetzt. Unnötig zu sagen, dass die Schlafzimmerwand das auch nicht überleben würde.

Egal!

So ein Tag war heute, als der Wecker ging. Ein Wish-a-Pumpgun-Tag sozusagen. Also, aus dem warmen, weichen und unvergleichlich zum Liegenbleiben verlockenden Bett gequält. Duschen. Zähneputzen. Schminken. Haare machen. Anziehen. Alles zusammen heute irgendwie ein besonderer Kraftakt. Mein Gähnen hat Monsterqualität, so sehr zerrt es an meinen Gesichtsmuskeln. “Aus der Zeit gefallen” weiterlesen