Corona-Tagebuch – 3. Eintrag

Gestern sprach ich in meinem Blogeintrag davon, dass vermutlich unsere mentale Stabilität maßgeblich dafür verantwortlich sein wird, wie wir durch diese vermaledeite Corona-Krise kommen. Und dabei war ich ehrlich gesagt ganz schön durch den Wind. Emotional angeschlagen.

Kein Wunder, wenn eine schlechte Nachricht nach der anderen auf einen einprasselt. Wenn man sich Sorgen macht um seine Liebsten. Wenn nichts mehr ist, wie es war und wenn man auf das verzichten muss, was einem normalerweise Halt und Zuversicht gibt. Nämlich Gruppenkuscheln. Ihr wisst, was ich meine.

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Corona-Tagebuch – 2. Eintrag

Heute früh habe ich unter der Dusche in die Armbeuge geniest. Die Hust- und Niesetikette (das Wort des Jahres 2020?) habe ich schon mal verinnerlicht. Aber auch sonst hat Corona mich am Wickel.

Wenn jemand fragt, sage ich, dass es mir gutgeht. Weil ich es guthabe. Alle in meinem Umfeld sind gesund. Bisher konnte ich auch noch im Büro arbeiten, d.h. ich konnte überhaupt arbeiten und bin noch nicht nach Hause geschickt worden. Und falls doch, arbeite ich in einem Unternehmen, das mit Sicherheit kulante Regelungen für seine Mitarbeiter finden wird. Ich muss nicht befürchten jetzt oder später gekündigt zu werden.

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Corona-Tagebuch – 1. Eintrag

Ich hadere direkt mit dem Titel. Darf ich das so nennen, wo ich doch kein Corona oder besser gesagt COVID-19 habe? Noch nicht habe, muss man ja sagen. Den Experten zufolge werden ca. 60-70 Prozent der Bevölkerung daran erkranken und damit eine so hohe Immunität erzeugen, dass dem Virus sozusagen die Grundlage zum Überleben entzogen wird.

Und schon wieder. Darf ich sowas schreiben im Moment? Überleben! Wo es für so viele genau darum jetzt geht. Um das nackte Überleben auf der Intensivstation. Um das Überleben von großen und kleinen Unternehmen, von der Lufthansa und TUI bis zum soeben eröffneten Friseursalon und der Kneipe um die Ecke. Vom Überleben in den eigenen vier Wänden, wenn so gar keiner da ist, der sich kümmert. Um das mentale Überleben für mehr Menschen als wir vermutlich ahnen im Moment.

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Staubsaugen für Anfänger

Ich weiß, wie’s geht!

Ich bin ein Saugertyp. Ich finde, dass man mit Staubsaugen sehr viel Dreck wegkriegt. Ergo sauge ich nicht nur Böden und Sofas, sondern auch schon mal glatte Flächen im Bad, Stühle
oder Nachttische (nicht Nachtische!) und Fensterbänke, bevor ich sie abwische. Das kann dauern.

Und weil sich weder dauern noch so langweilige Arbeiten wie Staubsaugen mit meinem überragenden Intellekt vertragen, brauche ich was dazu. So wie Cappuccino mit Amarettini oder Schaumbad mit Kerzenschein. „Staubsaugen für Anfänger“ weiterlesen

Bye bye my friend!

Auf dem Beobachtungsposten
Im Gras auf dem Beobachtungsposten

Sugar, du alte Tatze, Mäusefänger, Maulwurfjäger, Lachsverweigerer, Aglio-Olio-Schlecker, Auberginenfutterer, King of Currywurst, Hochspringer, Schreihals, Einkaufsbegleiter, Samtpfote, Bärtchenträger, Leisetreter, Heckenbalancierer, Hundeschreck, Streichelmonster, Sonnenanbeter, Laubhaufenzerstörer, Grasfresser, Heulboje, Angsthase, Kastanienkraxler, Walnusskicker, Springinsfeld, Fußmattenschläfer, Schoßkuschler, Sanftschnurrer, Minischnarcher!

Jetzt liegst du da in deinem Körbchen als würdest du schlafen, Nase auf den Vorderpfoten, Ohren aufgestellt. So wie du immer geschlafen hast, wenn du doch noch ein bisschen wach warst. Nur deine Schnurrbarthaare sind so viel ruhiger als sonst. Und deine Pfoten, die ich so liebend gern gekitzelt habe, sind noch ganz warm.

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