Staubsaugen für Anfänger

Ich weiß, wie’s geht!

Ich bin ein Saugertyp. Ich finde, dass man mit Staubsaugen sehr viel Dreck wegkriegt. Ergo sauge ich nicht nur Böden und Sofas, sondern auch schon mal glatte Flächen im Bad, Stühle
oder Nachttische (nicht Nachtische!) und Fensterbänke, bevor ich sie abwische. Das kann dauern.

Und weil sich weder dauern noch so langweilige Arbeiten wie Staubsaugen mit meinem überragenden Intellekt vertragen, brauche ich was dazu. So wie Cappuccino mit Amarettini oder Schaumbad mit Kerzenschein.

Und wenn man wie ich über einen Wireless Quietcomfort 35 verfügt, kann man Staubsaugen mit atemberaubenden Klangerlebnissen der Spitzenklasse verknüpfen. Vergleichbar mit Debussy in der Elbphilharmonie oder Die Toten Hosen in der Tonhalle.

Oder so.

Das hat zur Folge, dass Staubsaugen mit akrobatischen Tanzeinlagen verknüpft werden kann und nach ausgiebiger Saugertour around the house das Schrittziel des Tages erreicht ist.

Es kann aber auch zur Folge haben, dass wenn man erst den Kopfhörer aufsetzt und den Lautstärkeregler hochdreht, dann den Staubsauger am Handgriff einschaltet und saugt und saugt und saugt und alles so schön leicht ist an diesem sich zum Ende neigenden Tag, dass man irgendwann bemerkt, …

… dass man viele viele Krümel und Katzenhaare zusammengeschoben hat auf den Fliesen von Küche, Flur und Wohnzimmer.

Man sollte eben doch den Einschalter am Staubsauger mit Füßen treten.

Fotos und Text: ©Andrea Steffen

PS: Übrigens, das mit dem herausragenden Intellekt nehme ich ggf. zurück.

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