Corona-Tagebuch – 4. Eintrag

Ist das nicht der Hammer, mit welchen kreativen Ideen sich die Menschen in Zeiten von Corona zu helfen wissen? Gaststätten stellen auf Take away um, aus Bettlaken und Trockentüchern entstehen Mundschutz-Masken, eine Eisdiele produziert jetzt Nudeln und beliefert den Edeka damit, innerhalb eines einzigen Tages entsteht ein Gabenzaun an der Willicher Stadtschmiede, in Facebook kursieren die tollsten diy-Ideen.

Den Vogel hat aber meine Mutter heute abgeschossen.

Zeitumstellung auf Sommer- oder Winterzeit und damit das Anpassen von Uhren ist immer so ein Thema. Und sie hat Uhren. Jede Menge!

Das Einstellen der Backofenuhr klappt super mittlerweile, das am Telefon auch (glaube ich zumindest), für die Uhr im Auto braucht es aber doch schon noch ein helfendes Händchen und einige Uhren mit Funk passen sich automatisch an.

Wo es hapert, hilft normalerweise der ein oder andere Nachbar oder ich, wenn ich sie gerade besuche. Aber das geht ja nun gerade nicht. Sie muss sich in vielen Dingen im Moment selbst behelfen. Mit Erfolg!

Jetzt stellte sich heraus: Eine Uhr im Wohnzimmer hat so gar kein Rädchen, das man drehen oder keinen Knopf, den man drücken könnte. Was nun?

Die pragmatische Lösung meiner Mom sieht also wie folgt aus:

Am Samstagabend vor der Zeitumstellung um 20.30 Uhr die Batterie aus der Uhr nehmen und am Sonntagabend nach der Zeitumstellung um Punkt 20.30 Uhr die Batterie wieder einlegen.

Und? Hab‘ ich ne coole Socke als Mutter?

YES!

©Andrea Steffen
Bild von Steffen L. auf Pixabay

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